24.02.2025rss_feed

Deutsche Schweinefleischexporte: Leichter Anstieg im Jahr 2024

©Canva

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Die Schweinefleischexporte aus Deutschland haben 2024 erstmals seit Längerem wieder zugenommen. Nach Zahlen von Destatis erhöhte sich die Ausfuhr von frischer, gekühlter oder gefrorener Ware ohne Schlachtnebenerzeugnisse um 3,7% auf 1,265 Mio. Tonnen. Die Importe von Schweinefleisch gingen hingegen im gleichen Zeitraum rund 50.000 Tonnen bzw. 7,6% im Vergleich zum Vorjahr zurück, berichtet AgE.

 

Nach mehreren Jahren des Rückgangs ist der Schweinefleischexport aus Deutschland im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Gemäß der Datenbank des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2024 insgesamt 1,265 Mio. Tonnen an frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweinefleisch ohne Schlachtnebenerzeugnisse ausgeführt; das waren 45.000 Tonnen oder 3,7% mehr als 2023. Die Erlöse legten aber nur um 1,0% auf 3,80 Mrd. Euro zu. Im Rekordjahr 2019 waren gut 1,80 Mio. Tonnen an frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweinefleisch für 4,51 Mrd. Euro ins Ausland vermarktet worden.

 

Weniger Schweinefleisch importiert

Auf der Einfuhrseite setzte sich der ebenfalls seit Jahren zu beobachtende Rückgang weiter fort. Die entsprechenden deutschen Schweinefleischimporte beliefen sich 2024 auf 605.000 Tonnen, womit die Vorjahresmenge um rund 50.000 Tonnen oder 7,6% unterschritten wurde. Die Importausgaben verringerten sich um 10,9% auf etwa 1,60 Mrd. Euro. Im Jahr 2019 waren noch 884.000 Tonnen an frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweinefleisch für 1,67 Mrd. Euro aus dem Ausland bezogen worden. Aufgrund der gegenläufigen Entwicklung erhöhte sich der Überschuss Deutschlands im Außenhandel mit Schweinefleisch im vorigen Jahr um 11,8% auf rund 2,21 Mrd. Euro.

 


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