23.10.2018rss_feed

EU-Schweinepreise: Märkte stabilisieren sich – Schlachtschweine sind gefragt

2018 10 23

Am europäischen Schlachtschweinemarkt zeigen sich in der laufenden Schlachtwoche keine entscheidenden Veränderungen. Viele Notierungen stabilisieren sich auf dem erreichten Niveau.

 

Neben der deutschen Leitnotierung melden auch die Niederlande, Dänemark, Frankreich und Österreich unveränderte Preise für schlachtreife Schweine. Dem gemeinhin umfangreichen Angebot an Schlachtschweinen steht eine gute Nachfrage der Schlachtunternehmen gegenüber. Die abnehmende Hand scheint dem Vernehmen nach mit dem aktuellen Rohstoffeinkaufspreis zufrieden zu sein. Mit der dringend notwendigen Umsetzung höherer Preise im Verkauf tut man sich angesichts des Konkurrenzdrucks aus Übersee allerdings nach wie vor schwer.

 

Ein positives Signal kommt nach dem Ausbruch der ASP aus Belgien. Dort legte die auf ISN-Standard korrigierte Notierung um 1,2 Cent zu und die Abwärtskorrektur der Vorwoche wurde damit wieder ausgeglichen.

 

Weiter unter Druck steht die spanische Notierung für Schlachtschweine. Traditionell gibt die Notierung im beliebten Urlaubsland im Herbst mit den abreisenden Touristen im Herbst nach. Dadurch bedingt wird der Preisabstand zum Notierungsniveau der übrigen bedeutenden Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer wie Deutschland, Frankreich, Dänemark und den Niederlanden geringer und die Notierungen rücken weiter zusammen. Die korrigierte britische Notierung gibt lediglich aufgrund von Währungsschwankungen leicht nach.

 

Weitere Marktinformationen sowie die aktuelle Tendenz erhalten Sie hier…

 

 


... im ISN-Marktticker

arrow_upward