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EU-Schweinepreise: Notierungen pendeln zurück – Anzeichen für Konsolidierung der Marktlage

2018 09 18

Der Druck am europäischen Schlachtschweinemarkt hat sich in der laufenden Schlachtwoche weiter verschärft. Viele Notierungen setzten die bereits eingeschlagene Richtung schwacher Notierungen weiter fort.

 

Das saisonbedingt steigende Angebot an schlachtreifen Schweinen und abflauende Grillgeschäfte tragen das Ihrige zur Preisentwicklung bei. Insbesondere in Deutschland hatten die Schlachtunternehmen über negative Margen geklagt und den Druck durch reduzierte Schlachtaktivitäten erhöht. So gab die deutsche Leitnotierung zum zweiten Mal in Folge nach.

 

Auch die Notierungen in Spanien, den Niederlanden, Belgien und Österreich pendeln zwischen korrigierten 3 und 4 Cent zurück, in Großbritannien gibt die Notierung leicht nach.

 

Unveränderte Preise für Schlachtschweine melden Dänemark und Frankreich. Die dänische Notierung hatte im August deutlich moderater als beispielsweise Deutschland und die Niederlande zugelegt. Nun rutscht die niederländische Notierung nach dem jüngsten Preisrückgang auf den letzten Rang im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer ab. Seit KW 26 hatte die korrigierte dänische Notierung diesen Rang innegehabt.

 

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