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EU-Schweinepreise: Notierungen ziehen weiter an – Aussichten optimistisch

2018 02 13

Der europäische Schlachtschweinemarkt setzt seine freundliche Tendenz fort und die Notierungen ziehen auf breiter Linie weiter an.

 

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist weiter rückläufig, so informieren Marktbeobachter verschiedener EU-Mitgliedsländer. Daraus resultiert eine flotte Nachfrage am Lebendmarkt bei gleichzeitiger Verbesserung der Fleischgeschäfte. So konnte die deutsche Leitnotierung mit einem Plus von 7 Cent am Mittwoch einen eindeutigen Impuls setzen und die anderen Länder der EU folgten.

 

Die Preisanstiege in den Niederlanden und Österreich bewegten sich in gleicher Größenordnung wie Deutschland. Etwas moderater legten die Notierungen in Spanien, Dänemark und Großbritannien zu.

 

Enttäuschte Stimmen sind aus Frankreich zu vernehmen. Dort blieb der Preisanstieg in Höhe von korrigierten 1,6 Cent hinter den Erwartungen vieler Marktteilnehmer zurück. In Frankreich war das Marktgeschehen in der vergangenen Woche witterungsbedingt stark beeinträchtigt. Nach Schneefällen kam der Verkehr in für die Branche wichtigen Regionen annähernd zum Erliegen. Zum einen konnten weniger Viehtransporte rollen, zum anderen wurde nur wenig Ware nach Paris ausgeliefert.

 

Aufgrund der Preisanstiege in unterschiedlichen Höhen konnte sich die deutsche Notierung im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden Mitgliedsländer der EU auf Rang 2 schieben. Spitzenreiter bleibt Spanien.

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